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01/09 - Die wehrhaft Nachtigall

Figuren- und Schattentheater

 

Zeitkritische Auseinandersetzung über
das Wirken von Ottokar Kernstock
umgesetzt vom Verein Spielräume & Kuddel Muddel Theater

 

Darstellung: Elfriede Scharf, Richard Ludersdorfer
Schattenlicht: Birgit Lichtenegger
Musik: Reinhard Willfinger, Itzo Easy
Wissenschaftliche Beratung: Dr. Charlotte Grollegg-Edler

 

Der Lyriker und Heimatdichter Ottokar Kernstock gilt aufgrund des deutschnationalen Tenors vieler seiner Gedichte bereits seit langem als umstritten. Unsere Aktion ist eine kritische Auseinandersetzung mit den von ihm vermittelten ideologischen Werten und erhebt zugleich die Frage, ob die Beibehaltung der zahlreichen nach ihm benannten Straßen, Plätze und öffentlichen Gebäude in einer demokratischen, toleranten, multikulturellen Gesellschaft noch zu rechtfertigen ist.

 

 





02/09 Elvira und die Stubenfliege

eine rührend bizarre Parabel  über eine leer gewordene, verstummte Ehe

 

Autor: Gert Jonke
Inszenierung: Arturas Valudskis
Er: Alexander Mitterer
Sie: Klaudia Reichenbacher
Ausstattung: Valudskis/ Reichenbacher
Lichtdesign: Eugen Schöberl

 

Szenen einer leergewordenen, verstummten Ehe, in die eine Stubenfliege, ausgerechnet, den Mut zur Veränderung bringt. Unbeachtet und gekränkt, widmet sich die Ehefrau aufopferungsvoll dieser neuen "Freundin" und setzt den Mann vor die Tür.
Er, ebenso verloren im Nebeneinanderher, findet erst im Schock des Abschieds zu längst fälligen Worten und Aufmerksamkeiten, jedoch zu spät ...

Eine rührend bizarre Geschichte über Trennung, inszeniert vom "Feinmechaniker des Theaters" Arturas Valudskis. Der Tatortkommissar - Alexander Mitterer (Kommissar Pfurtscheller) schlüpft in der Rolle des Ehemanns.

 

Der große Sprachakrobat und Poet Gert Jonke ist am 3. Jänner 2009 plötzlich verstorben.  

 




03/09 Ein Abend mit Ludwig Thoma

1. Teil: szenische Lesung
2. Teil: Ein guter Gast ist niemals Last (Theaterstück)

 

Szenische Lesung aus den Werken von Ludwig Thoma
Regie: Ursula Fiedler
Musik: Gerhard Weißensteiner
Es lesen: Gert Friedrich, Petra Köhler, Dagmar Krentschker-Schmidt, Gretl Kudera, Elisabeth Leutzendorff, Monja Zepf

 

Der bayrische Schriftsteller Ludwig Thoma wurde durch seine ebenso realistischen wie satirischen Schilderungen des bayerischen Alltags und der politischen Geschehnisse  seiner Zeit populär.

Er bemühte sich in seinen Werken darum, die herrschende Scheinmoral bloßzustellen. Als brillant werden die mit Humor und Satire gewürzten Erzählungen und Einakter aus dem bäuerlichen und kleinstädtischen Lebenskreis in Oberbayern angesehen. „Moral“ und „Die kleinen Verwandten“.

 

 

Ein guter Gast ist niemals Last

Regie: Christian Klein, Patricia Klein-Szivacz
Kostüme, Bühne, Musik: Ensemble
Frisuren, Maske: Annemarie Riegler
graphische Gestaltung: Gerhard Weißensteiner
Es spielen: Elisabeth Friedrich, Gert Friedrich, Lotte Hierzer, Herta Kanatschnig, Patricia Klein-Szivacz, Monika König, Margarete Koroschetz, Julius Pittner, Margret Pittner, Thomas Rudolph, Gerhard Weißensteiner

 

Ein guter Gast ist niemals Last. Das bewahrheitet sich auch in der Verneinung. Denn an alles hat Mama Regierungsrat gedacht, als sie den Besuch eines gutbürgerlichen Herrn erwartet, der um die Hand ihrer Tochter anhalten sollte, nur nicht daran, dass die „kleinen Verwandten“ just zur unrechten Zeit auftreten.
Doch daran ist nichts zu ändern, Verwandte sind auch Menschen, und nachdem das Gewitter des Familienkrachs über den Häuptern aller Beteiligten niedergegangen ist, gibt es sogar manche Überraschung. 

 





03/09 Junggesellenglück

frei nach der Posse „Unverhofft“ von Johann N. Nestroy

 

Regie:   Margret Pittner und Ursula Fiedler
Kostüme, Bühne, musikalische Umrahmung:   Ensemble
Frisuren, Maske:   Annemarie Riegler
graphische Gestaltung:   Gerhard Weißensteiner
Es spielen: Elisabeth Friedrich, Gert Friedrich, Horst Hauer, Lotte Hierzer, Herta Kanatschnig, Margarete Koroschetz, Eveline Krenn, Frank Krenn, Dagmar Krentschker-Schmidt, Gretl Kučera, Julius Pittner, Julia Roitner, Thomas Rudolph, Johannes Schmidt, Gerhard Weißensteiner, Gertrud Wolf

 

„Ja, so als ältlicher Lotterbub lebt es sich wirklich gut, keine Ehefrau im Haus, die zankt und streitet, wenn man zu spät heimkommt. Und bei einer Geliebten ist es halt das Schöne, dass man zu lieben aufhören kann, wenn’s einem nicht mehr gfreut. Und dann kann man wieder die Ruhe genießen und sich selbst pflegen“ – Ansichten eines überzeugten Junggesellen!

Diese Idylle wird aber plötzlich durch einen einzigen Laut - oder ist es mehr ein Miauen – zerstört.  Wer ist dieses Wesen, woher kommt es, wem gehört es? Fragen über Fragen.  Mit den Bemühungen, das „Wesen“ wieder loszuwerden, nehmen nicht endenwollende Verwicklungen ihren Lauf.

 

 





03/09 „the killer in me is the killer in you, my love“

von von Andri Beyeler

"Ich schwimme nie, gehe aber gern ins Schwimmbad."
Schwimmen muss man dort auch gar nicht, es gibt viel Interessanteres, was Hanna und ihre beste Freundin Svenja machen können. Jungs anschauen, zum Beispiel. Und die Jungs schauen zurück. Nur Lena schaut keiner an. Klar, immerhin ist sie die Drittdickste in der Klasse. Und Klein Gerber findet Mädchen sowieso etwas öde, glaubt er. Jedenfalls bis er Lena kennen lernt...

Ein bisschen lustig, ein bisschen traurig, aber auf keinen Fall langweilig ist so ein Tag im Schwimmbad.

Ein Sommer, den keiner der Jugendlichen je vergessen wird. Ein Theaterabend, den Sie niemals vergessen werden!

 





04/09 Frau von Stein - schaubühneGRAZ

„Ein Gespräch im Hause Stein
über den abwesenden Herrn von Goethe”

 

Es spielen: Jula Zangger

 

Goethe, der Pudel.

 

ICH LEUGNE. Ganz Weimar spricht mich schuldig. So auch mein Holzfuß, Stallmeister Josias Stein, mein angetrauter Ehemann. Mein Zögling, Goethe, ist fort. Der Pudel ist entlaufen.

 

ICH ERKENNE. Grußlos hat er sich aufgemacht zur italienischen Reise. 
Goethe hat Weimar nicht nötig, mich nicht nötig. Nach zehn Jahren muss ich fühlen, Goethe ist kein Pudel.

 

ICH GESTEHE. Es ist unmöglich, das Genie nicht zu lieben.
Goethe, Geliebter, Genius.

 

 




04/09 Das Mündel will Vormund sein - schaubühneGRAZ

ein Stück von Peter Handke

 

Es spielen: Alexander Mitterer, Christain Müller

 

Das Mündel will Vormund sein (Peter Handke)

Was, das Mündel will Vormund sein? (William Shakespeare)

 

 




05/09 "scooter"Auf die Roller, fertig, los!

das erste Bühnenprogramm der
MME - Mobile Musikalische Eingreiftruppe

 

Konzept: Martin Birnstingl, Klaudia Reichenbacher, Werner Rohrer
Regie und Choreographie: Klaudia Reichenbacher

 

Die MME - Mobile Musikalische Eingreiftruppe - ist eine multifunktionale Brassband mit 12 Musikern und drei Stewardessen.  Sie arbeitet mit Elementen aus dem Bewegungs- und Improvisationstheater in Kombination mit Brassklängen.

 

Mobil: Sie agieren flexibel.
Musikalisch: Mit ihren Instrumenten servieren sie geblasene, gerührte und geschüttelte Musik.
Eingreiftruppe: Sie sind eine ambulante Tanzkapelle, die das Publikum in das Geschehen mit einbezieht.
MME - Klang: Das musikalische Programm reicht von "Sambalkan Polka" über die Pavillon-Musik bis hin zur Russendisko und dem Retro-Sound der 90er im Brassgewand der MME.

 

 





05/09 tom waits until it‘s over / left behind

2 mal 2 - Zwei Tanzperformances zu zweit

 

Idee: Elisabeth Cartellieri
Performance, Stückentwicklung und Choreografie: Elisabeth Cartellieri, Christine Scherzer
Sound: Thomas Bergner

 

tom waits until it‘s over
Zwei, die warten.
Worauf? Egal.
Hauptsache, die Zeit vergeht.
Irgendwie.
Dabei ist ihnen jede Ablenkung willkommen.
Kleinigkeiten werden plötzlich groß und Alltägliches absurd.
Und so vergeht die Zeit.
Irgendwie.
Ohne Däumchen drehen.

 

left behind
Zwei, die immer wieder probieren. Aber nichts passt.
Manches ist mühsam, fremd, unnormal.
Wie weit tragen die äußeren Umstände dazu bei, ob etwas passt?
Was kann passieren, wenn ständig der Schuh drückt?
Ein Stück über körperliche Einschränkungen, Hürden im Kopf, Barrieren im Alltag
und darüber, wie überraschend schön das Abnormale sein kann.

 

 






06/09 Unternehmen Lear - TIB

eine Theater im Bahnhof Produktion

 

Regie: Lorenz Kabas
mit: Kurt Garzaner, Juliette Eröd, Elisabeth Holzmeister, Martina Zinner, Jacob Banigan
Bühne: Heike Barnard
Assistenz: Christopher Frisee

 

 

Am Anfang steht eine Fehlentscheidung, am Ende ist alles in den Ruin getrieben und auf der Bühne türmen sich die Toten. Ein Lebenswerk ist innerhalb kurzer Zeit vernichtet und ausgelöscht, ein Reich zerstört und niemand mehr, der die Nachfolge antritt.
"Unternehmen Lear" setzt dort an, wo bereits alles verloren ist: Die Handlung wird von hinten aufgerollt und einer strengen Analyse unterzogen. In Fragmenten greifen wir dabei auf die Shakespear'sche Vorlage zurück, konzentrieren uns auf den engsten Familienkreis und beschränken uns auf einzelne Momente der Entscheidung, die von individuellen Machtbestrebungen und Einzelinteressen geprägt sind. Zu Wort kommen vor allem die drei Töchter und der König selbst.
Episches Erzähltheater durchmischt sich mit gespielten Situationen und analytischen Exkursen, die in Form einer Lecture Performance vorgeben, Dinge zu klären.  Für Letzteres nehmen wir Anleihen bei zeitgenössischem Fach- und Expertenwissen.
Einmal mehr können wir nach einer Katastrophe recht genau sagen, was dazu geführt haben mag. Wie die Katastrophe zu vermeiden gewesen wäre, entzieht sich erneut unserem Wissen.

 

 





06/09 - quer

eine Ge(h)zeiten Produktion der Jahres-Intensiv-Klasse

 

Künstlerische Leitung: Mona May

Tänzer: Stefanie Hierzer, Astrid Kollmann, Anna Lagger, Eva Postl, Rositta Wokoma

 

Fünf Tänzerinnen, fünf Choreographinnen, fünf unterschiedliche Zugänge zum zeitgenössischen Tanz.
Einmal verloren, wiedererweckt, leidenschaftlich - einmal liebend, einsam, total - einmal aufeinander bezogen, gelöst, dynamisch - einmal verinnerlicht, berührend, ekstatisch - einmal abstrahierend, analytisch, ambivalent.

 

 




06/09 Amaunet. Ainee und Leyla

Ein Stück Liebe.

 

von und mit Waltraut Wagner
Regie:  Uschi Litschauer
Musik: Ulrike Golterman (live)
Licht: Christine Weber
Ausstattung:
Marlene Horvath

 

Unerwartet ist er da.
Der Stein des Anstosses in Leylas Leben. Eine Suche beginnt. Impulse, Spuren weisen den Weg.  Immer klarer erkennbar zu einem anderen Leben. Dem Leben von Ainee, einer jungen Frau in Ägypten vor Tausenden von Jahren. Für Leyla ist es die Herausforderung, sich und dem Leben, der Liebe, zu vertrauen,  um letztendlich ihre Lebendigkeit zurückzugewinnen.

 

 




07/09 Parasites

Parasites

 

Structure: T.Danielis
Performing:
C.Fürnholzer, T.Danielis
Lights:
T.Danielis

 

Parasites is paraphrasing humorous metaphor improvisation dance performance on theme social parasites which goes closely with concept of dancing as the most social art and explore possibilities of having social and actual theme with non limiting art as only contemporary.
Banal and everyday situations charged with conflicts are transformed into essential and archetypal situations and shows how our personal history can influence our living – choice making and paraphrase of dance gives us performers freedom to go further and uncover hidden needs and wishes in whatever shapes they takes.  
It reflects also performers pats from different stories and shows how out emotional luggage are accompanying us and how far they can influence of perceiving of reality around us.

Similarities with any persons, organizations and situations are absolutely accidental.

 

 




07/09 Damnation

 

 

Performing and structure: T.DanielisMusic: DJ empty´s  Traditional tunes of lost Pirat .Inspired by: Werckmeister Harmonies of B.Tarr

 

I have price winning  interactive piece "Damnation" which is experimental piece how much can be improvisation structured, what means improvisation in frame of theatre, how it can deal with story and how it can be completely open improvisation, if this is possible in frame of contemporary but East Europe contemporary dance theatre in aesthetics.

 





07/09 Magareth

This piece is inspired by Faust of J.W.Goethe

 

choreography: Thomas Danielis
performing: C.Fürnholzer and T.Danielis
music: Lost Pirat  tunes of DJ empty, real almost volume no.1

 

is interactive piece based on Goethe Faust. I am looking in this piece for integration of expression tools (video, dance, music, interaction with audience, improvisation) and looking for further/timeless value in a dance art piece - not being personal. I am looking also for integration of traditional work in terms of theatre and build on them, rather rediscovering in personal point of views.

 

 




07/09 Parasites - Damnation

OARASITES

 

Structure: T.Danielis
Performing:
C.Fürnholzer, T.Danielis
Lights:
T.Danielis

 

Parasites is paraphrasing humorous metaphor improvisation dance performance on theme social parasites which goes closely with concept of dancing as the most social art and explore possibilities of having social and actual theme with non limiting art as only contemporary.
Banal and everyday situations charged with conflicts are transformed into essential and archetypal situations and shows how our personal history can influence our living – choice making and paraphrase of dance gives us performers freedom to go further and uncover hidden needs and wishes in whatever shapes they takes.  
 

 

DAMNATION

 

Performing and structure: T.DanielisMusic: DJ empty´s  Traditional tunes of lost Pirat .Inspired by: Werckmeister Harmonies of B.Tarr

 

I have price winning  interactive piece "Damnation" which is experimental piece how much can be improvisation structured, what means improvisation in frame of theatre, how it can deal with story and how it can be completely open improvisation, if this is possible in frame of contemporary but East Europe contemporary dance theatre in aesthetics.

 

 




09/09 Sprungbrett Tanz

 

Konzept und Organisation: Katharina Dilena und Andreas Schwarzmann
Coaching: Helmut Köpping (Dramaturgie), Veronika Mayerböck (Licht)
Licht: Tom Bergner
Grafik: Simone Sailer


Auch im zweiten Jahr bot Sprungbrett Tanz TänzerInnen und ChoreografInnen die Möglichkeit, während der Sommermonate eine Produktion zu erarbeiten. 

Fünf Gruppen zeigten so in der Schlussveranstaltung an zwei verschiedenen Abenden je eine Tanzproduktion. Von den jungen TänzerInnen und ChoreographInnen wurden unterschiedlicher Themen erarbeitet und bei uns im Haus dem Publikum präsentiert.

 

 

 



09/09 What is left of a superstar?

zweite liga für kunst und kultur

 

Konzept & Performance: Joachim Kapuy & Christina Lederhaas
Straßeninterviews zum Begriff „Superstar“: Elisabeth Putz
Bild & Sound: Markus Taxacher
Dramaturgie: Johannes Schrettle


Die zweite liga für kunst und kultur stellt erste Entdeckungen aus ihrem Arbeitsprozess vor, der 2010 in einer Premiere münden wird. Den Anstoß für diese Arbeit gab Charly Chaplin in dem Film „Der große Diktator“. Eine Figur, die ohne es zu merken das Bild eines schrecklichen Superstars abgibt. Was passiert zwischen ihm und der Außenwelt (der Öffentlichkeit) in dem Moment, in dem er in einem Bild steht, dass er sich nicht ausgesucht hat?

 

 

 



09/09 The Break

Cie. T. Danielis

 

Tanz: Claudia Fürnholzer, Michael Pecnik, Tomas Danielis
Choreografie: Tomas Danielis
Musik: DJ Empty almost remixes no.5
Visual concept: VDJE

 

Cie.t.danielis ist eine performing art company, die neue Kunstwerke schafft, indem sie Grenzen verschiebt, interdisziplinär arbeitet und andere Kunsttraditionen einbezieht. cie.t.danielis erforscht die Felder der interaktiven Performance, der psychologischen Auswirkungen von menschlichem Körperkontakt, der interdiszilinären Kunst mit Hi-Tec und der Traditionen von Theater und Tanz.

 

 



09/09 At every step

Cie GRENZGÄNGER 

 

Choreografie, Tanz: Veronika Mayerböck und Johannes Lerch

 

Als Cie GRENZGÄNGER formierten sich mit dem Ziel einer eigenständigen Auseinandersetzung mit Tanz und interdisziplinärer Forschung in den Bereichen Architektur, Medien, Kunst und Performance. AT EVERY STEP ist ihre zweite Zusammenarbeit.

 

 

 



09/09 Étages et Étoile

WildSlaks

 

Choreografie: Annika Luschin in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen
Tanz: Anna Majder, Maria Kuchowicz, Olga Świetlicka, Ewa Wilisowska
Musik: Pléïades (Iannis Xenakis)

Wildlaks geht den Fragen nach: Wie hören wir Musik, wenn sie in Verbindung mit Tanz präsentiert wird? Und wie verändert der Tanz das Hörerlebnis? Musik und Tanz verschmelzen, man kann sie nicht mehr trennen. Oder doch?

 

www.wildlaks.com

 

 

 



09/09 Intimität Triptik

Jessie Servenay

 

Choreografie und Interpretation: Jessie Servenay
Kostüm: Rose-Marie Servenay,
Bühne: J. Servenay und J. Pock
Musik/Ton: Geräusche, Hymne à la Muse, F. Mendelssohn, SLOK, N. Simone, V. Sanson.


Intimität Triptik öffnet drei Fenster: „Anwesenheit“, „Abwesenheit“, „Existenz“, in denen der geheime und zugleich offene Körper sich als Filter zwischen Natur und Kultur, Realität und Traum, Trauer und Freude, Freiheit und Begrenzung … begreift.

 

 

 




09/09 - bestOFF 2.9

 

Gezeigt wurde das bestOFF der Produktionen aus dem Bereich des Freien Theaters in der Steiermark der Spielzeit 2009. Dieser Preis wird einer Produktion zugesprochen, die das freie Theaterschaffen in der Steiermark auf besondere Weise repräsentiert.

 

www.theaterland.at

 

 



09/09 Offside

Showcase Beat le Mot (D)
Eine Handycap-Fußballperformance

 

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Fußball korrumpiert offside das Spiel und dessen Systeme. Der Spieler wird, mit unkontrollierbaren und unförmigen Bewegungen auf der Suche nach dem Ball, zum Nichtwissenden seines Tuns. Und doch wird irgendwann ein Spieler einen Ball so treffen, dass er das Spiel entscheidet. In diesem Augenblick wird ein zufälliger Bewegungsablauf im Gedächtnis der Zuschauer eingefroren, weil er plötzlich Sinn ergibt.

 

 

 



09/09 Ledergfriess

Theater t'eig
Tour de Farce nach Helmut Krausser

 

Schauspiel: Karin Gschiel, Christian Ruck
Inszenierung: Thomas Sobotka
Ausstattung: Markus Boxler
Dramaturgie: Alexandra Rollett
Videoinstallation: OchoReSotto
Licht: Suppan Patrick, Schöberl Eugen


"Bilder von etwas sind nicht die Dinge selbst. Bilder behaupten etwas, doch sie beweisen nichts."

Kennen Sie "The Texas Chainsaw Massacre"? Haben Sie schon mal Ihre/n LebensgefährtIn in Schlachterschürze und Ledermaske mit einer Kettensäge beim Stuhlbeinedurchsägen überrascht? Wissen Sie, was es mit der Virtualität theatraler Räume auf sich hat? Wie die Auflösung von raumzeitlicher Kontinuität sowie physischer und psychischer Präsenz vor sich geht? Waren Sie je in ein Geiseldrama verwickelt? Hat Ihnen die Polizei schon mal Bier geliefert? Haben Sie jemals ein polyperspektivisches Low-Budget-Multimediaspektakel miterlebt?

 

 

 

 



09/09 Clyde & Bonnie

Gorilla Guerillas

 

SchauSpiel: Nina Sarita Müller und Ralf Wegner
Regie: Dominik Günther
Ausstattung: Christian Elgner

 

„Vergiss den Film. Der Film ist Hollywood.“
Clyde und Bonnie sind hier, jetzt und so real, dass es weh tut. Mit ihren berühmten Namensvettern haben sie eine Menge gemeinsam: jung, abgebrannt, arbeitslos, keine Besserung in Sicht. Und ist die derzeitige Wirtschaftskrise nicht etwas Ähnliches, wie die große Depression im Amerika der zwanziger Jahre? Eben, sagen sich Clyde und Bonnie, was Bonnie und Clyde konnten, können wir schon lange. Also auf zur nächsten Bank! Schluss mit Passivität und Frust! Rein ins Leben!
Aber wer sich in die Schusslinie stellt, bekommt auch hin und wieder eine Kugel ab...

 

 

 



09/09 Othello c'est qui?

Gintersdorfer / Klaßen (D)

 

Schauspiel: Cornelia Dörr, Franck Edmond Yao
Regie: Monika Gintersdorfer, Knut Klaßen

 

Othello ist der berühmteste Schwarze auf den Bühnen des Westens, in Afrika kennt ihn kaum jemand: “Venedigs Neger” ist eine europäische Angelegenheit, bei der das Fremde immer neu interpretiert und vor allem geschminkt wird: Gewöhnlich ist Othello ein schwarz gemalter weißer Schauspieler…
Mit dem ivorischen Tänzer und Performer Franck Edmond Yao bringen Gintersdorfer/Klaßen einen Darsteller in die Aufführungspraxis, den das deutsche Theater so nicht entdecken kann.

 

 

 



09/09 bestOFFpreisverleihung

 

Der theaterlandPREIS 2009 versteht sich als Auszeichnung für die herausragende Produktion aus dem Bereich des freien steirischen Theaters der Spielzeit 2009.

 

 

 



09/09 Living on the west side

The Jackson Jailbrackers

 

Dominic Welsh (GB):voc.,harp
Vlado Vesic (SER): drums
Franz Steiner (AUT): bass
Peter Jaklitsch (AUT): guitar
Manfred "Speedy" Temmel (BRA): guitar

 

Frei nach dem Motto: Musik inspiriert, wenn du deine Stammkneipe ins Wembleystadion verwandelst und vice versa.

 

 

 




09/09 Der Patriot

Kaendace

 

Autor: Felix Mitterer
Inszenierung:  Klaudia Reichenbacher
Der Patriot: Alexander Mitterer
Lichtdesign: Eugen Schöberl

 

Vier Jahre terrorisierte der Briefbomben-Attentäter Franz Fuchs Österreich. Bis heute sind viele Fragen ungeklärt: Was für ein Mensch verbirgt sich hinter dem eiskalten Bombenhirn? Was machte ihn zum Mörder? War er wirklich ein Einzeltäter?
Felix Mitterer lässt Franz Fuchs selbst die Antworten geben. In seinem Bühnenmonolog gibt er einen beklemmend intimen Einblick in die Gedankenwelt des berühmtesten Verbrechers der österreichischen Kriminalgeschichte.

 

 



09/09 da.Heim.AT.los

CONCON

KooperationspartnerIn für die Steiermark
Kunstverein BAODO

 

Zwei junge Frauen verfolgen ihren Schicksalsfaden hinein in eine surrealistische Welt aus Bildern, Klängen, Träumen und Schatten ihrer Vergangenheit. Dabei tut sich eine ganze Welt auf, bestehend aus Mauern und Grenzen und der Frage, wer diese überhaupt aufgestellt hat. Auf der Flucht durch die Zeit erkennen die beiden, daß sie mit der Last ihrer Vergangenheit nicht allein sind.

da.Heim.AT.los ist ein semidokumentarisches Theaterprojekt, welches mit acht KünstlerInnen aus den Bundesländern Österreichs das individuelle und das gesellschaftliche Identitätsgefühl von Heimat auf die Bühne bringt.

 

 



09/09 5. Grauko Lesewanderung

Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv GRAUKO

 

Die Wanderung führte vom TTZ ausgehend entlang des Kalvarienbergs, über den Pongratz-Moore Steg, am linken Murufer bis zu Kalvarienbergbrücke und am rechten Murufer wieder zurück zum TTZ. Während der Wanderung wurde für jede AutorIn einmal zu einer kurzen Lesung am Wegrand angehlaten.
Im Anschluss an die Wanderung fand im TTZ eine Abschlusslesung mit Musikbegleitung statt.  Sowohl während der Wanderung als auch nach der Lesung fand sich Zeit, mit den AutorInnen über ihre Texte zu diskutieren.

 

Teilnehmende AutorInnen (u.a.):
Maria Edelsbrunner, Isolde Bermann, Margarita Kinstner, Veronika Bartl, Helmut Zsifkovits, Thomas Wollinger, Peter Heissenberger.

 

 

 



10/09 WeltForumTheaterFestival

Festivalpartner in Graz:
InterACT - Werkstatt für Theater und Soziokultur

 


Ensembles und Fachleute aus allen fünf Kontinenten präsentieren das Forumtheater in seinen sozialen, politischen und ästethischen Dimensionen. Über 25 Produktionen stehen am Programm, unter anderem Jana Sanskriti (Indien), Mixed Company Theatre (Kanada), Cardboard Citizens (England), GTO Paris (Frankreich), Theatre for Changes (Armenien),Drama Box (Singapur), Theater thevo (Deutschland), TO-Tehran (Iran), Gastgeber InterACT und Gruppen aus Österreich.


Das Festival ist ein theatraler Treffpunkt für sozial, politisch, pädagogisch, kommunikativ  und künstlerisch Tätige, ein Top-Ereignis voll Begegnung, Bewegung, Bedeutung, Berührung und Bewunderung; emotional und engagiert; gebildet und genussvoll, ermunternd und ermutigend, kritisch und komisch, beklemmend und befreiend; mit Entwicklung, Kreativität, Aktualität, Wirkung und Nachhaltigkeit - ein absoluter Höhepunkt und internationaler Brennpunkt für die AkteurInnen und das partizipierende Publikum des Forumtheaters.

 

 

 



10/09 The cook says to the rabbit: Let's make a dinner together

GTO Paris (Frankreich)

 

Die Gruppe wurde von Julián Boal, dem Sohn Augusto Boals, gegründet. Sie veranstaltet Forumtheaterworkshops mit Betroffenen und entwickelt daraus ihre Stücke.
Mit dem aktuellen Programm, das aus der Theaterarbeit mit Arbeitssuchenden entstand, war die Gruppe 2008 beim Theaterfestival in Pula, Kroatien, zu Gast.

 

 

 



10/09 Led Easy

Cardboard Citizens (England)

 

Die Gruppe (Gründer und Leiter: Adrian Jackson, der Übersetzer von Augusto Boals fünf Büchern ins Englische) ist eine professionelle Theatergruppe von Obdachlosen und führend im Einsatz von Forumtheater in England. Gearbeitet wird mit Menschen, die Erfahrung mit Obdachlosigkeit haben bzw. Gefahr laufen, obdachlos zu werden. Hohe Qualität und innovatives interaktives Theater gehen Hand in Hand mit sozialen Themen.

Oscar-Preisträgerin Kate Winslet ist Botschafterin der Gruppe: „The role that Cardboard Citizens, as an organization, has played in the lives of some of its members has not only helped change their lives, but also restored their sense of self-confidence and pride."

 

 

 



10/09 Roles

Feminisme Enjeux (Frankreich)

 

Die Gruppe arbeitet seit 2004 zusammen und hat bisher sechs Forumtheaterstücke zu Sexismus bei jungen Menschen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, Sexualität und Abtreibung entwickelt. Die Stücke entstehen in enger Zusammenarbeit mit feministischen Organisationen. Zentrale Anliegen sind das Sichtbarmachen von Unterdrückungsdynamiken und die Bewusstmachung, dass Sexismus die Wurzel von Gewalt an Frauen ist.

 

 

 



10/09 Shonar Meye

Jana Sanskriti (Indien)

 

Jana Sanskriti [peoples culture] have engaged themselves, beginning in West Bengal more than 20 years ago, and now in 12 differend federal states, to achieve a sustainable change in unjust power relationships through theatre work. It is the first time in the history of India that a theatre organisation of this magnitude and influence was not founded as the cultural branch of a political party but as a grassroots civil movement.Jana Sanskriti is supported in their work by 50 civil interest organisations, so-called ‚mass organisations' which defend the rights of several millions of Indian women and men.

 

 

 



10/09 Illusione, Amore e Colpa

Giolli (Italien)

 

Seit November 2008 ist die seit 1993 bestehende Theatergruppe Teil der neuen erweiterten Kooperative namens „Giollicoop“. Die Fundamente der Arbeit bilden die Methoden des „Theaters der Unterdrückten“ nach Augusto Boal und die Befreiungspädagogik Paulo Freires. 

 

 

 



10/09 Alles Liebe, dein Dieter

InterACT (Österreich)

 

"Alles Liebe, Dein Dieter" zeigt Ausschnitte aus dem Leben einer Familie, in der es immer wieder zu Gewaltausbrüchen des Vaters gegen die Mutter, und schließlich auch gegen die Tochter kommt. Dabei geht es allerdings nicht um bloßes Aufzeigen oder Verurteilen. Vielmehr soll durch die theatral-ästhetische Darstellung bewusst gemacht werden, wie sich eine Gewaltspirale in einer Familie entwickeln kann.

 

InterACT, die Werkstatt für Theater und Soziokultur, in Graz, gebraucht seit 1999 interaktive Theaterformen für eine Kultur des Dialogs und des Zusammenlebens, für Empowerment und Partizipation sowie für persönliche, soziale und politische Veränderungsprozesse.

 

 

 



10/09 Mixed Messages

Mixed Company Theatre (Kanada)

 

Die Gruppe kreiert innovatives, interaktives Theater als ein Werkzeug zur positiven Veränderung. Sie ist in ihrem Land anerkannt für ihre Arbeit an Schulen, in der Gemeinde und am Arbeitsplatz. Forumtheater und andere Methoden der Zusammenarbeit kommen zum Einsatz, um das Publikum anzuregen, Lösungen für die herausfordernden Fragen ihres täglichen Lebens zu (er‑)finden. Die Gruppe veranstaltete 1997 das Forumtheater-Weltfestival „The Ripple Effect“ in Toronto.

 

 

 



10/09 Sound of Evil

TO Tehran (Iran)

 

Die seit Herbst 2008 bestehende Forumtheatergruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, Theater im Iran populärer, kommunikativer und besser anwendbar zu machen. Nach zahlreichen Aufführungen in Universitäten, bei Ausstellungen, in Schulen und bei Festivals im Iran, feiert das Stück "Sound of Evil" seine Weltpremiere beim WeltForumTheaterFestival in Österreich.

 

 

 



10/09 Where we stand

Jana Sanskriti (Indien)

 

Jana Sanskriti [peoples culture] have engaged themselves, beginning in West Bengal more than 20 years ago, and now in 12 differend federal states, to achieve a sustainable change in unjust power relationships through theatre work. In the state of West Bengal alone the Theatre Movement is active in more than 150 village communities. It is the first time in the history of India that a theatre organisation of this magnitude and influence was not founded as the cultural branch of a political party but as a grassroots civil movement.

 

 

 



10/09 Trick of Threat!

Drama Box (Singapur)

 

Drama Box, bestehend seit 1990, ist eine der führenden Mandarin-Theatergruppen in Singapur und genießt inzwischen einen sehr guten Ruf für ihre sensible Wahrnehmung, mit der sie soziales Bewusstsein und zivile Verantwortung sichtbar macht. Die Aufführungen sind sowohl unterhaltsam, als auch provokant und nachdenklich stimmend.

 

 

 



11/09 Der Habgierige und die Liebe

nach der Komödie „Der Geizige“ von Moliere
in einer Bearbeitung von U. Fiedler

 

THEATER STERNSTUNDE

 

Schauspiel: Elisabeth Friedrich, Gert Friedrich, Horst Hauer, Lotte Hierzer, Herta Kanatschnig, Margarete Koroschetz, Eveline Krenn, Frank Krenn, Yvonne Krenn, Lara Krenn, Dagmar Krentschker-Schmidt, Gretl Kučera, Julius Pittner, Margaret Pittner, Thomas Rudolph, Maria Selenko, Gerhard Weißensteiner, Gertrud Wolf

 

Regie: Ursula Fiedler und Margret Pittner
Musik: Gudrun Topf
Kostüme: Margret Pittner
Frisuren, Maske: Annemarie Riegler
graphische Gestaltung: Gerhard Weißensteiner

 

In „Der Habgierige und die Liebe“ geht es um Geld, Macht, Intrige, und – Liebe!
Der für seinen Geiz bekannte Signore Moneto will seine beiden Kinder gegen ihren Willen, mit alten, aber reichen Partnern verkuppeln. Da aber die beiden bereits ihr Herz vergeben haben, kommt es zu turbulenten Szenen. Auch denkt Signore Moneto daran, sich selbst zu verehelichen, aber noch wichtiger ist ihm sein geliebtes Geld, das er im Garten vergraben hat. Als dieses gestohlen wird, vergisst er alle Heiratspläne, verdächtigt jeden und will alle, auch seine Kinder, vor Gericht zerren.
Kommt es trotzdem zum Happy End?





11/09 Wetten, was - Die GVB Show

Theater ASOU

 

Schauspiel: Michael Hofkirchner, Uschi Litschauer, Uschi Molitschnig
Live Musik: Henrik Sande
Lichttechnik: Christina Weber
Visuals: Arian Andiel, Stefan Schmied

 

Gottschalk war gestern: während „Wetten, dass“ dem Ende zugeht, feiert Gabi Gabischalk mit „Wetten, was – die GVB Show“ einen triumphalen Neustart.
Aufgepeppt oder aufgewärmt - Sie entscheiden - Sie sind live dabei, denn jetzt gastiert die Show in Graz. Hier dreht sich alles, hier bewegt sich alles um das Thema „Bus und Bim“ in der GVB-Metropole. Schräge WettkandidatInnen und internationale Gäste aus Film und Show-Biz sorgen für lustvolle Unterhaltung für die ganze Familie. Wenn Hollywood Karate-Guru Fang Schui Tschi die Beine in luftige Höhen wirft oder der schrullige Herr Zwickzwack die Einstiegshaltestelle einer gelösten Fahrkarte am Geruch erschnüffelt, tobt die ausverkaufte Halle. Und natürlich darf auch die Saalwette nicht fehlen, bei der endlich die Frage geklärt wird: Passen 1000 Grazer SchwarzfahrerInnen in einen Straßenbahn-Waggon oder nicht?

 

 

 

 



11/09 Why to dance in a waiting room III

zweite liga für kunst und kultur proudly presents
the last dance:

 

Team: Christina Lederhaas, Sophia Laggner, Vera Hagemann, Johannes Schrettle, Joachim Kapuy, Barbara Kramer

 

Der Mensch entwickelt sich in einem engen Netz von Verkehrsmitteln, die gleichfalls bewegliche Behausungen sind. Der mit weiten Strecken, automatischen Verteilern und Kreditkarten Vertraute knüpft an die Gesten des stummen Verkehrs, der Mensch in einer Welt, die solcherart der einsamen Individualität, der Durchreise, dem Provisorischen und Ephemeren überantwortet ist  (frei nach Marc Augé ‚Orte und Nichtorte’)

 

Welche Gefahren, Missgeschicke und Überraschungen lauern im Alltag? Wie gehst du damit in der Öffentlichkeit um? Was passiert mit den Spannungen? Wo führen die hin? Wie lange kannst du es aushalten hierzubleiben? Wann ists genug?

 

Why to dance in a waiting room III

... ist eine Westernshow im Tanz & Theater Zentrum Graz. Das ist bei uns eine öffentliche Wüste  und dort sind drei Personen die es satt haben, auf öffentlichen Plätzen immer einsam zu sein. Sie warten auf dem Mariahilferplatz, dass etwas geschieht, als wenn dieser öffentliche Raum der einzige Ort ist, wo leben noch möglich ist. Jemand kommentiert, was in den Menschen vorgeht, niemand ist mehr Herr über seine/ihre persönlichen repräsentation, das kann grausam werden.

 

Alles so lange, bis einer weint oder stirbt.
Western eben.

 

 

 




12/09 10 Jahres Das Andere Theater - Wir kochen Graz ein!

Das andere Theater

 

Die freie Szene kocht zum 10. Geburtstag von "Das anderen Theater" auf!

 

Und was wird es geben?

Gekocht werden Zutaten, die die Politik, steirische Festivals und die Wirtschaft der freien Szene zur Verfügung stellen. Man kann also im Moment nur raten: Broccoli von den Grünen, Rote Rüben von den Sozialdemokraten, Rettich von der ÖVP, vielleicht.

 

Es kann aber auch ganz anders kommen, ein reich gedeckter Tisch oder eben Nichts. Wir bereiten alles zu. Die Relevanz des freien Theaters als Buffet. Wir werden sehen. 

 

 

 



12/09 Eine Weihnachtsgeschichte

Ein Musiktheater von Robert Persché und Andreas Braunendal
frei nach Charles Dickens

 

Regie/musikalische Leitung: Robert Persché
Text: Andreas Braunendal

DarstellerInnen: Carola Gartlgruber, János Mischuretz, Stefan Moser
& Die Kaktusblüten: Robert Persché, Martin Plass, Christa Schreiner
Bühnenbild: Wolfgang Kohlroser
Tontechnik: Erwin Lichtenegger
Lichttechnik: Eik Breit

 

Die „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens aus dem Jahr 1843 - im Original unter dem Titel „A Christmas Carol“ - zählt zu den Klassikern der Kinder- und Jugend-Weihnachtsliteratur schlechthin. Viele von uns kennen die Bücher, noch mehr kennen die Filmversionen, etwa jene mit den Muppets oder mit Bill Murray.

 

Charles Dickens stellt in seiner Geschichte die Frage nach dem Guten im Menschen und nach dem Sinn von Weihnachten. Das  ist natürlich in unserer vorweihnachtlichen Konsumwut in jedem Fall eine spannende Frage - gerade dann, wenn man einen tieferen Sinn von Weihnachten abseits religiöser Klischees konsumübersättigten Kindern näher bringen will. 

 

Der Grazer Musiker, Komponist, Regisseur und Sänger Robert Persché bringt mit Co-Autor Andreas Braunendal, den „Kaktusblüten“ als Live-Musik sowie den DarstellerInnen János Mischuretz (u.a. Die Grazbürsten), Stefan Moser  (u.a. Kleine Komödie Graz) und Carola Gartlgruber (u.a. Quempas – acting a-cappella) den bekannten Stoff so auf die Bühne, dass Kinder ebenso wie Erwachsene eine absolut vergnügliche und intensive einstündige Theatervorstellung erleben.

Eine Co-Produktion von Musiktheater Graz und TTZ Graz

 

 



 
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