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2007


03/07 FAUST 2 VERSION 1.0

werkraumtheater

 

Regie und Dramaturgie: Franz Blauensteiner
Co-Regie, Dramaturgie und Produktion: Rezka Kanzian
Regie-, Dramaturgie- und Produktionsassistenz: Dagmar Stehring
Licht, Ton, Technik, Musik: Thomas Bergner
Musikassistenz: Christine Scherzer
Bühnenbild und Kostümassistenz: Christina Weber

Es spielten: Rezka Kanzian, Christine Scherzer, Thomas Bergner, Franz Blauensteiner, Michael Spiess

 

Nur den ersten Teil der Goetheschen „Faust“-Tragödie zu kennen, bedeutet, sich nur mit der ersten Hälfte eines in sich runden und nur in der Gesamtheit schlüssigen Werks zu beschäftigen. Das Grazer Werkraumtheater hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, mit einer Inszenierung, die sich zwar an die von Goethe zugrunde gelegte Fabel hält, aber durch textliche Komprimierung und bildhafte sowie musikalische Elemente ein besseres Verständnis auf mehreren Ebenen gewährleisten will, zu zeigen, wie zeitgemäß, vielseitig und spielbar „Faust 2“ wirklich ist; damit soll auch Theaterinteressierten, die mit dieser klassischen Materie nicht vertraut sind, ein Zugang zu einem der bedeutendsten Werke von Johann Wolfgang von Goethe ermöglicht und erleichtert werden.

 






04/07 Sagen wir halt: „Zirkus Nano“

Circus Companie

 

Die Welt des Zirkus voller Glitzer, Glamour und Glanz, voller atemberaubender Kunststücke, voller Unerschrockenheit und Perfektion, zeigt sich hinter dem Vorhang auf eine andere Art und Weise. Die Illusion beginnt zu bröckeln, Konflikte treten in den Vordergrund, das Lachen wird zum maskenhaften Lächeln.

 

Der Grazer Jugendzirkus präsentiert das zweite Programm. acht junge ArtistInnen im Alter von 14 – 19 Jahren (Timon Fejer, Laetitia Gauby, Teresa Hönigl, Julian Konrath, Martin Rinofner, Josua Russmann, David Schardt, Julian Sixtl) bieten eine Stunde Zirkustheater mit viel Spielwitz und artistischem Können.

 






04/07 Elisabeth

Musical Akademie Graz

 

Den Studenten der Musical Akademie Graz wurde eine große Ehre zu teil. Musical Star Maya Hakvoort, bekannt aus unzähligen Musicals, aber vor allem als Elisabeth in dem gleichnamigen Levay/Kunze Musical, unterrichtet die Studenten der Musical Akademie Graz in einer speziellen Meisterklasse. Maya Hakvoort arbeitet mit den Studenten an der Interpretation, dem Ausdruck, der Musikalität und Umsetzung der oft schweren Musicalliteratur.

 

Den Abschluss des erfolgreichen Studienjahres feieren Sie bereits zum zweiten Mal mit einer Präsentation von Elisabeth im Tanz & Theater Zentrum Graz. Höchstes Niveau und wunderbare Unterhaltung wurden, vor einem ausverkauften Haus, geboten. 

 






04/07 - wullewuh

quempas

 

Regie: Hannes Urdl;   Gesangscoaching: Georg Smola
Kostüme: Georg Klüver-Pfandtner
Es spielen: Carola Gartlgruber, Lisl Nußhold, Christine Scherzer,
Daria Urdl

 

Aida Blue, ein Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse. Neben smarten Stewarts, schicken Restaurants, zuvorkommenden Kellnern und schmucken Cocktail-Bars darf natürlich eine Attraktion nicht fehlen: die allabendliche musikalische Unterhaltung. Im Falle der Aida Blue ist dies eine vierköpfige Damen a-cappella-Gruppe. Seit eineinhalb Jahren sind die Ladies gemeinsam auf den Weltmeeren unterwegs und unterhalten jeden Abend das geneigte Publikum mit zahlreichen Hits der Musikgeschichte. So ist es auch für diesen Abend geplant, doch es kommt, wie es kommen muss: anders. Denn die Liebe macht den Damen einen Strich durch die Rechnung. Die unerfüllte, die erfüllte, die ersehnte, die enttäuschte. Die Liebe beherrscht an diesem Abend die Köpfe und somit auch die Stimmen der vier Grazien. Und so können sie nicht anders, als an diesem Abend dem Publikum ihr Herz auszuschütten. Was dabei herauskommt: ein Abend voll unterhaltsamer, ironischer, berührender und skurriler theatral-musikalischer Unterhaltung. Kommen Sie an Board!

 






04/07 Die Präsidentinnen

Theater konträr

 

Schwab hat mit den "Präsidentinnen" drei expressive Frauenporträts geschaffen. Ihre Domäne ist die Verdrängung, das "sich Hineinsteigern" in wahnhafte Visionen einer glücklicheren Zukunft, aber gerade durch ihre Scheinheiligkeit schlägt das Verdrängte am Ende mit doppelter Härte zurück.

Die dauergeile Grete, die biogotte Erna und die nach innen gewandte Mariedl treffen sich zum wöchentlichen "Leuteausrichten". Beflügelt durch den österlichen Papstsegen blickt Mariedl dem Schicksal in die Karten und offenbart Visionen, die besser im Dunkeln geblieben wären. Zuletzt redet Mariedl sich um Kopf und Kragen und wird zum Opferlamm. Der österliche Frieden ist wieder hergestellt.

 





05/07 Lisa auf Zeitausgleich

Theater im Bahnhof

 

Der  steirische Autor Johannes Schrettle hat mit dem TiB ein Stück entwickelt über das vertrackte System von Arbeitszeit und Freizeit. Zeitausgleich heißt, mit seinem Körper und seinen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen, ihn mit Sex, Energie und Wildheit aufzuladen, um bei der Arbeit umso produktiver sein zu können.

Ort der Handlung ist eine Pferderanch, eine Idylle, wo alles noch authentisch, natürlich und schön zu sein scheint. Ehrliche Menschen, die hart arbeiten, und glückliche Pferde, die ihr Gnadenbrot fristen. Aber für wen arbeiten eigentlich alle die ganze Zeit?

 

„Fiona kann an mehreren orten gleichzeitig sein: in einem bulgarischen ferienclub und auf einem oststeirischen pferdehof wo sie aber auf der flucht vor ihrer vergangenheit ist. M. hat sein gesicht in genau diesem ferienclub verloren, aber wieder bekommen will er es durch harte, ehrliche arbeit in seinem familienbetrieb und mit seinem lieblingspferd: HOLIDAY.

HOLIDAY aber bringt nichts mehr ein und wird sehr bald von R. geschlachtet werden. R. hat 40 minusstunden abzubauen, deshalb bittet er seine reizende frau G. die arbeitszeitaufzeichnungen zu kontrollieren. G. kann das nicht, weil sie den unterschied zwischen arbeitszeit und freizeit nicht versteht. Lisa ist auf zeitausgleich, und, ohne es zu wissen, an dem pferdehof beteiligt. Sie muss sich darauf konzentrieren, zu entspannen. Dr. Tschechow, der pensionierte pferdeflüsterer ist körperlich  immer noch gut drauf, aber was mit der ganzen freizeit anfangen?“ (Johannes Schrettle)

 





06/07 Nur Dancingstars gibt man den Gnadenschuss

Der erste Ball der Freien Szene 2007

 

Die Freie Szene Graz feierte bei freiem Eintritt gemeinsam.
Eine Jury, ein Saalvoting, Showacts, Moderatoren der Spitzenklasse.
Glanz und Glorie, Enttäuschung und Neid,
Bewegung bis die Balken krachten.

Es war genauso wie im echten Fernsehen:
SchauspielerInnen aus der freien Szene  kämpften mit tanzenden KönnerInnen im Walzertakt, Quickstep und Sambaschritt -  legen Cha-Cha-Cha, Rumba, Tango mit tanzenden KönnerInnen gnadenlos auf das Parkett.

Am Ende kürten alle gemeinsam einen Sieger und
es gabt eine Riesenfete im Namen der Freien Szene.

Kochende Stimmung bis in die frühen Morgenstunden, eine einzigaartige Atmosphere die die Vielfältigkeit der szene zum Ausdruck brachte!

Ein  Danke allen Mitwirkenden für diesen großartigen Event!

 

 





08/07 Performance heute? SYNCHRON

Kanazawa Butoh Kan - steirische KULTUR initiative

 

Konzept: Kei Shirasaka   
 

Das aus einem Projekt der renommierten steirischen Keramikerin Irmgard Schaumberger mit dem beeinträchtigten Künstler Heinz Etzelt angeregte Tanztheater geht über dieses hinaus und bezieht japanische Künstler ein, die für eine Grundlinie des ursprünglichen Projekts stehen. Kei Shirasaki stellt in ihrem Konzept eine Haltung in den Vordergrund, die als tägliches Verhalten wirksam werden sollte: Compassion, möglicherweise ausreichend als Zuwendung übersetzt.

 






08/07 Der Rest ist Sehnsucht

Theater Kaendace

 

„Was um Himmels willen ist natürlich am Tod einer schönen jungen Frau von 43 Jahren ?“ Zum 25. Todestag Romy Schneiders

 

Der Filmstar Romy Schneider war und ist Symbolfigur für viele Frauen.

In Österreich und Deutschland vor allem als "Sissi" berühmt, wurde Romy Schneider in Frankreich ein Star mit Rollen, die selbstbewußte, selbstbestimmte Frauen zeichneten, die gegen die Widrigkeiten des Lebens ankämpften.

 

"Der Rest ist Sehnsucht" ist in der Interpretation von Theater Kaendace "Musiktheater". Die Musik des Kontrabassisten Peter N. Gruber führt wie eine Sonde in das Innenleben des Menschen Romy Schneider und schält Momentaufnahmen ihres Gefühlslebens frei - Selbstreflexionen/Monologe, die Originalzitate beinhalten und umspielen.

Darum herum gruppieren sich Situationen und Reflexionen im Spannungsfeld von Privatheit und Öffentlichkeit, an denen der Zuseher wie ein Papparazzi teilhat und in dieser fragwürdigen Haltung noch intensiver die eigentliche Zerbrechlichkeit dieses Lebens erfahren kann.

 





09/07 Die Arland Mysteries

TIB - Theater im Bahnhof

 

Regie: Helmut Köpping
Bühne: Maria Gruber
Mit: Beatrix Brunschko, Juliette Eröd, Eva Maria Hofer, Lorenz Kabas, Mathias Ohner, Martina Zinner und Ilse und Kurt Garzaner als Gäste 

 

Für das "Theater im Bahnhof " ist die Stadt Graz - gefiltert oder ungefiltert, objektiv oder subjektiv - immer wieder Nährboden für die künstlerische Produktion. Über die Beobachtung unserer unmittelbaren Umgebung nähern wir uns allgemeinen gesellschaftlichen Fragestellungen. Das Entwickeln einer lokalen Dramaturgie für eine Produktion, die sich vom Mainstream abhebt und dennoch populär sein kann, ist der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Überspitzt könnte man sagen: Graz ist für uns Modell für die Welt.

 

Alltagsbeobachtungen geraten in Konfrontation mit einem Stil, einer Form, einem Genre. Ausgehend von den Arland Gründen und ihrer BewohnerInnen entwickeln wir eine fiktive Erzählung , eine TiB-Mystery-Version zum Thema Furcht und Schrecken in unserer Stadt. Die Angst geht um in Graz.    

Die ARLAND GÜNDE sind als lokale Quelle der Ausgangspunkt für unsere Arbeit, diese auf den Trümmern der Papierfabrik Arland entstandene Siedlung dient als Inspiration. Topografisch am Rande der Stadt mitten in einer Shopping Mall, aber direkt am Mururfer (Idylle, "Lebensqualität"), soziologisch eine Durchmischung vieler Milieus und Kulturen, gesellschaftspolitisch ein Ort der Prekarisierung und Verarmung, der Fluktuation und eines neuen Heimatgefühles. Durch den theatralen  Blick bringen wir ein Sujet, die Arland Gründe,  vom Rand ins Zentrum der Stadt  rücken das Unprominente ins Bewusstsein, machen das Eigenartige und Bemerkenswerte sichtbar. 

 





09/07 end:spiel

Theater ASOU

 

Regie: Uschi Litschauer
Schauspiel : Klaus Seewald, Michael Hofkirchner, Uschi Molitschnig, Gernot Rieger
Lichttechnik: Sabine Wiesenbauer, Monika Kanduth
Ausstattung: Christina Romirer, Sonja Brandmaier
Produktionsleitung: Lissa Gartler 

 

Warum diese Komödie jeden Tag?

Beckett stellt die älteste Frage der Menschheit und beantwortet sie durch das Spiel. Er kreiert den Mythos vom Menschen, der ohne Antworten auskommen muss, jenseits der Sinnfrage und Wertungen, doch auch jenseits der behaupteten Sinnlosigkeit und ihrer Abwertungen. Wie lebt der Mensch, der nur noch auf das Ende hin lebt? Hamm sitzt im Rollstuhl und stellt seinen Diener Clov vor wichtige Lebensfragen wie: „Steh’ ich genau in der Mitte?“ oder „Gibt es noch Ratten?“

 

 






09/07 Die Wand

Mezzanin Theater
Nach dem Roman von Marlen Haushofer

 

Dramaturgie, Konzept, Regie: Hanspeter Horner
Schauspiel: Martina Kolbinger-Reiner
Visuelle Gestaltung: Carmen Brunner
Technik, Lichtdesign: Clemens Zabini, Thomas Bergner
Ausstattung: Liesl Raff

 

DIE WAND erzählt vom Schicksal einer 40jährigen Frau, die sich nach einer Umweltkatastrophe plötzlich allein hinter einer gläsernen Wand in einem rauen Gebirgstal eingeschlossen findet. In Form eines Erinnerungsberichts schildert sie ihren zweijährigen Überlebenskampf zwischen Nahrungsbeschaffung, Tierbetreuung und innerer Neuorientierung. Regisseur Hanspeter Horner hat – gemeinsam mit dem Mezzanin Theater - Marlen Haushofers Text für die Bühne verdichtet. In seiner Inszenierung wird das zeitlose Wagnis dieser Literatur sichtbar, hörbar und spürbar. Enge und Intimität bestimmen Carmen Brunners visuelle Gestaltung, die ausgehend von Bildern aus dem Badezimmer die Darstellerin Martina Kolbinger-Reiner auf ihre Reise in die Welt hinter der Wand begleitet – oszillierend zwischen Wahn und Willenskraft entsteht so die Nahaufnahme einer faszinierenden Frauenfigur.

Marlen Haushofer (1920 - 1970) gehört zu den großen AutorInnen im deutschsprachigen Raum. Der Roman "Die Wand" wurde 1962 veröffentlicht und ist eines ihrer wichtigsten Werke.

 






09/07 smoke fish

poe:son
Österreichpremiere!

 

Regie, Idee und Stückentwicklung: Sarah-Maria Bürgin

 

smoke fish ist die leise Geschichte einer Begegnung mitten im Nirgendwo. Die Fischverkäuferin Nova steht jahrein, jahraus an ihrem Stand und räuchert Fisch. In der Luft hängt der Duft von Kohle und Rauch. Die Gegend ist karg und kaum besiedelt, nur selten sieht Nova ein neues Gesicht. Umso überraschter ist sie, als sie eines Morgens einen schlafenden Mann vor ihrem Fischstand findet. Es ist der Tabakreisende Pekka, der gehetzt wirkt, gejagt, sich in Novas Gegenwart aber allmählich entspannt.
Wie alle bisherigen Inszenierungen der formation poe:son lebt auch smoke fish stark von Stimmungen, vom Ambiente.
smoke fish hat ganz klar Projektcharakter und wurde zu weiten Teilen auf den Proben entwickelt. Zum ersten Mal startete die Gruppe formation poe:son ohne Textgrundlage und einzig mit der Idee, einen Theaterabend mit minimalistischem Bühnengeschehen zu realisieren und Antwort auf die Frage zu finden, wie viel Inhalt denn notwendig ist, um eine Geschichte zu erzählen. smoke fish setzt auf schauspielerische Feinheiten, erzählt von Liebe und Intimität.

 

„Nie war Kitsch komischer, nie kraftvoller. Ein kleines theatrales Wunder, hoch die Dosen!“ (Alexandra Kedves in der "Neuen Züricher Zeitung“ vom 22. Oktober 2006)

 





10/07 OPENHOUSE

Komödie von Barbara Schnepf
Theater Sternstunden

 

Der pensionierte Lord Reginald Openhouse hofft, dass seine Frau zu seinem 70. Geburtstag in die Toskana anreisen wird. In Salzburg flüchtet sich ein älterer Eigenbrötler in eine Spontanreise, nicht wissend, dass er verfolgt wird. Im Zug lernt er einen Kriminalkommissar kennen. Beide beschließen nach San Damiano zu reisen, wo vor Jahren ein unaufgeklärtes Verbrechen stattgefunden hat. Dort spioniert auch eine sonderbare Philosophin alles aus, was sich in einem kleinen Ort ereignet. Auf der Piazza treffen sich scheinbar zufällig alle jene Leute, die zur Klärung eines mysteriösen Vorfalles gehören. Als ein junger Franzose erscheint, spitzt sich die Lage immer mehr zu und die Geburtstagsfeier fällt ganz anders aus, denn die „Bombe“ platzt .....!

 

 






10/07 Das liederliche Kleeblatt

Der böse Geist Lumpazivagabundus
Theater Sternstunden
von Johann Nepomuk Nestroy, in einer Bearbeitung von H.Mayer und U. Fiedler

 

Im Feenreich herrscht Aufruhr - der böse Geist Lumpazivagabundus hat nicht nur die Menschen, sondern auch die jungen Leute der Feenwelt zu einem unanständigen Leben verführt. Und Amorosa und Fortuna liegen im Streit miteinander – wer kann die Ordnung wiederherstellen, die Liebe oder das Geld? Eine Wette entbrennt: drei liederliche Burschen aus der Menschenwelt sollen zu einem anständigen Leben geführt und dem Lumpazivagabundus entrissen werden – aber was genau ist ein anständiges Leben? Und wollen die drei Handwerksgesellen, die sich die Feen ausgesucht haben, überhaupt geläutert werden?

Eine Geschichte über die Suche nach dem berühmten Stück vom Glück, in dem Menschen durch ihre eigenen Wünsche bezaubern können und auch die Feen ganz schön menschlich sind.

 

 






10/07 Die ultimative Liebesgeschichte von Barbie & Ken

Mezzanin Theater

 

Regie und Dramaturgie: Martina Kolbinger-Reiner
Es spielen: Annegret Janisch, Renate Fast, Daniela Rothschädl, Erwin Slepcevic, Mario Garzaner, Robert Etzelt, Verena Kiegerl und Sebastian Mandla

 

Sind sie einsam? Haben sie immer noch nicht den oder die Richtige gefunden und sie wissen nicht warum? Glauben sie an die einzigartige, perfekte, allumfassende Liebesbeziehung?

Hätten sie gerne:

  • ein kleines Häuschen mit Garten,
  • zwei entzückende Kinder ( Mädchen und Bub),
  • einen Mann der am Wochenende den Rasen mäht,
  • eine liebe hübsche Frau die etwas vom Kochen versteht…?

Wenn ja, dann sind sie bei uns richtig. Machen sie mit bei unserem interaktiven Lernspiel mit Barbie und Ken! Programmieren sie sich ihre Barbie ihren Ken und versuchen sie den höchsten Level zu erreichen.

 

KUMEINA geht in seiner neuesten integrativen Theaterproduktion auf humorvolle Weise der ernsten Frage nach, was bedeutet Liebe, Erotik, Zuwendung für einen Menschen mit einer geistigen Behinderung oder für den Menschen überhaupt.

Von welchen Klischees sind wir geprägt, welche Grenzen müssen Grenzen bleiben und wo sind Barrieren, die man überwinden kann.

Barbie und Ken (menschliche Puppen, gespielt von zwei Schauspielerinnen ohne Behinderung) stehen dabei so wie bei einem Kinderspiel als Projektionsfläche,  Spielwerkzeug und Stellvertreter der sogenannten „normalen Welt“ zu diesem Thema, zur Verfügung.

 

„Eine ganz außergewöhnliche Glanzleistung in Sachen Schauspiel und Integration“ (Kronen Zeitung)

  






11/07 Die Stunde des Gehens

GE(H)ZEITEN

 

Idee/ Inszenierung: Mona May
Assistenz: Johannes Lerch
Komposition / Sound: BUZZ-T (S. Scholz), Tom I Nick (D. Brunner)
Licht/ Bühne:
Michael Kmölniger
Pressearbeit: Alexandra Pölzl
AkteurInnen: Lilli Angermeier, Manuela Sibille Friedl, Eliane Hutter, Anja Jeschaunig, Gerlinde Knaus, Johannes Lerch, Lisa Lintschinger, Clemens Peter, Conny Spari

 

GE(H)ZEITEN setzt mit der neuesten Produktion "Die Stunde des Gehens" einen Kontrapunkt wider die Schnellebigkeit. Hält der Eile, der atemlosen Hetzerei, der wilden Jagd nach Reizen die schlichte Langsamkeit entgegen. Die Lange-Weile wird zu einem Augenblick des kontemplativen Innehaltens. Eine unspektakuläre Produktion in Zeiten, in denen Spektakel alles ist.

 

Durch ihren tranceartigen Gang durch Raum und Zeit werden die Akteure/innen zu Trägern/innen einer verlorenen Fähigkeit bzw. Qualität, die keinen Platz mehr in einer kapitalistischen Gesellschaft hat, in der das Maß aller Dinge das Geld ist und sich Sinnsprüche wie Zeit ist Geld manifestieren können, diese Fähigkeit heißt: Verinnerlichung anstelle vonVeräußerlichung.

 

Das Raum-Zeit-Gefüge beginnt sich einerseits, dadurch, dass wir dem NICHTS begegnen zu verdichten, andererseits wird der/die Betrachter/in seiner/ihrer Alltagsroutine und Motorik enthoben, es öffnet sich die Möglichkeit, sich selbst versenkend, teilhaftig zu werden und sich auf einer Metaebene wieder zu finden, die Wahrnehmungsebene zu wechseln und der Ruhe und Stille in sich zu begegnen. Wir durchschreiten den äußeren Raum, um in unserem eigenen Innen-Raum anzukommen.

 





11/07 Die TTZ - Musikwoche

Die TTZ - Musikwoche - Rock im Theater

 

PRETTI & SO

Ein standard Jazz Quintet mit feinem Jazz von Armstrong bis Zawinul. Ein Abwechslungsreiches Programm geben die 5 Musiker von Pretti & So seit bereits 11 Jahren zum Besten. Weltberühmte Klassiker und weniger bekannte, aber ebenso geniale Kompositionen, ergänzt durch einige Perlen aus der Feder des Pianisten bilden das Programm mit dem Motto: ... just Swingin' Latin Ballads!

 

KLÖÖHN

Mit ihrem „IndependentCros sover - GrooveJamBeatProjek t “ ihrer CD Achtabahnfahn und einem Sack voll neuer Songs geben Klööhn feat. Norbs on drums ein Konzert, eine Reise in Ebenen und Nischen, Innehalten und Schweiss vergiessen: Ein Spiel mit Macht und macht nichts, eine Verschmelzung in Liebe und destillierte, privatderbe und absolute Derivate.  

www.kloeoehn.com

 

SUN PEDRO

Sie machen ihren Weg im Underound auf eigene Art und Weise z.B. nach Berlin zur Popkom07. Nach dem Motto „d e r P r o p h e t z ä h l t n i c h t s i m e i g e n e n L a n d “ sind sie im Ausland stets erfolgreicher. So haben sie in Brisbane (AUS) schon mehr CD‘s verkauft als in der Heimatstadt Graz und selbst bei „Nacht der Talente“ in Berlin sind sie im ausverkauften Admiralspalast vom Publikum geliebt aufs Podest geklatscht worden. 

www.sunpedro.com

 

WESTBAHN-BUIDL & die 1er Partie

Assoziationen zu einem Ur-Gestein der österreichischen Musik sind durchaus nicht verboten. Auch andere Vorbilder werden nicht geleugnet, aber dennoch hat der Westbahn-Buidl und seine "1-er Partie" ihren absolut eigenen Sound. Die Sechs Grazer haben sich ganz dem erdigen Rock verschrieben, den sie mit musikalischen Ausreißern zu garnieren wissen. Gesungen wird Deutsch -  Österreichisch, was heutzutage ja - dem Publikum sei's gedankt - kein Problem mehr darstellt. Und wenn die Band Gas gibt, dann gibt's nur ein Motto: "Do foat da Zug drüba!"  

 

 







12/07 Elling

Theater Kaendace

 

Das Stück von von Axel Hellstenius ist von liebenswerter Frische.
Zwei Schwache, die gemeinsam stark werden, das erregt Sympathie. Man lächelt über sie und manchmal erkennt man sich wieder in den plötzlichen Ängsten und Überforderungen. Ein anrührender Reifungsprozeß, empathisch und humorvoll in Szene gesetzt.
Elling und Kjell Bjarne sind Freunde, vor allem, weil sie die „Außenwelt“ als Bedrohung erfahren. Gerade aus der psychiatrischen Anstalt entlassen, sehen sie sich mit dem „normalen“ Leben konfrontiert, das sie heillos überfordert und ihnen allen Mut abverlangt.

Übersensibel und von kindlichem Naturell, wird selbst das klingelnde Telefon zur Herausforderung für Elling. Sein Freund Kjell Bjarne hingegen verfolgt stoisch die zwei Hauptinteressen seines Lebens: Essen und Sex, letzteres nur als Wunschvorstellung.

 





12/07 Der G´schupfte Ferdl u. andere Lieder

Liederabend mit Wolfgang Ott

 

Klavier und Gesang: Wolfgang Ott
Als grantiger Wirt: Andreas Schwarzmann 

 

...die Klassiker der Musikkabaretts der vergangenen 50er und 60er Jahre.

 

Der g'schupfte Ferdl aus dem Jahre 1952 ist sicher der bekannteste Vertreter dieser Gattung und aus diesem Grunde auch der Namensgeber dieses Abends. Natürlich werden im Musikprogramm von Wolfgang Ott neben den Klassikern von Gerhard Bronner und Helmut Qualtinger auch andere, weniger bekannte Chansons interpretiert.
Neben Liedern von Georg Kreissler und Armin Berg stehen auch weniger bekannte Komponisten wie Otto Reuter oder Interpreten der letzten Jahre wie Bodo Wartke auf der "Speisekarte" des unterhaltsamen Programms.

 

Lassen Sie sich einen Abend lang in eine Welt von Prügeleien, Mord, Eifersucht und allen anderen Emotionen entführen, die als Ausgangsbasis für die Zusammenstellung des gezeigten Programms dienten. 

 





12/07 Frozen - Weihnachten auf hoher See

QUEMPAS
Die "Happy Sisters" sind zurück!

Ihre neue Show auf einem großen Kreuzfahrtschiff hat wunderbar geklappt und so treten sie nach dem letzten Auftritt glücklich und hoffnungsfroh ihren Weg nach Hause an, um mit ihren Liebsten das Weihachtsfest zu feiern.

Das Fährschiff Betlehem II soll sie zum nahe gelegenen Festland bringen.

Doch das Unmögliche wird Wirklichkeit: Aufgrund eines Jahrhundertkälteeinbruchs friert die Betlehem II vor der Südgeorgischen Küste fest. In 24h ist Heiligabend, doch kein Retter naht, und die Stimmung an Bord sinkt rasch auf den Nullpunkt. Gemeinsam mit Besatzung und Passagieren warten die Happy Sisters auf die Erlösung.

Sie verbringen ihre Zeit damit, sich selbst und alle Anwesenden mit den schönsten und lieblichsten Liedern zu unterhalten.

Und so ward geboren ein Weihnachtsfest der anderen Art: Schräg, komisch, berührend und unvergesslich - den Engeslchören zum Vorbild.

 



 
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