 09/05 Die Zofen - Theater ASOURegie: Phillip B. Zarrilli MIT: Christian Heuegger, Uschi Litschauer, Gernot Rieger, Klaus Seewald, Monika Zöhrer
Wie Jean Paul Sarte erklärt: in Die Zofen “… das Wirkliche ist etwas Schmelzendes … es wird wieder absorbiert, wenn man es anfasst.” Die Inszenierung wird die metatheatrale Grundlage betonen, die Genets Text zu Grunde liegt. Diese ist ein Wechselspiel zwischen Schein und Wirklichkeit, wobei alles und doch nichts ‘wirklich’ ist. Hierbei spielt jede Figur die Rolle einer Figur, die eine Rolle spielt. Was sind die Logik und die Struktur einer Macht innerhalb der Spiele, die gespielt werden? Was ist die Dynamik einer ‘Ekstase’ bei dem Spielen transgressiver Machtspielchen? Solche Fragen werden im Probenprozess psychophysisch erforscht.

| 10/05 steirischer herbst: Mnemonic nonstop Choreographie/Performance: Martin Nachbar, Jochen Roller Technik/Performance: Marek Lamprecht Ton: Lars-Egge Müggenburg Visuelle Gestaltung: Katrin Schoof Lichtgestaltung: Marek Lamprecht, Sofie Thyssen
Urbane Anatomie - Ein kartographisches Duett: In „mnemonic nonstop" Um die Anatomie von Städten zu untersuchen, begeben sich Martin Nachbar und Jochen Roller auf choreographische Erkundungstouren durch vier europäische Städte. Auf jeder Exkursion erstellen die beiden Choreographen Karten: Straßenverläufe werden assoziiert mit Gedanken, Begegnungen simultan verzeichnet und Beobachtungen vermerkt. Durch Übereinanderlegen der unterschiedlichen Karten bilden sich Schichten, die, gegeneinander verschoben, eine Legende formen, welche die beiden Tänzer bei der Arbeit anleitet. So entsteht auf der Bühne ein kinetisches Logbuch, in dem die Kartographen tanzend navigieren.
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 11/05 GE(H)ZEITEN - Mona May
... sacre ...! - subsTANZ Idee, Choreografie & Inszenierung, Bühnenbild: Mona May subsTANZ: Elisabeth Cartellieri, Johannes Lerch, Mona May, Robert Rauch, Eva Stoisser Komposition & Sound: Thomas Bergner
sacre steht für die Auseinandersetzung und für die Frage: "Was hat es mit dem Opferbegriff in einer modernen Gesellschaft auf sich? Was ist Opfer und Opferung?" Ein Stück Autobahn wird zur Einbahn (es gibt nur eine Fahrtrichtung) und uns zum Bühenbild: Es muss alles schnell sein. Kurzatmigkeit, als Preis für Hast und Hektik. Raserei, dann kommt es zum Crash. Verkehrsopfer? Der Tod begegnet uns. Kurze Betroffenheit! Es muss alles schnell sein, leicht verdaulich, verchromt, glänzen. Schneller...! Das Leben geht so dahin, bleibt auf der Strecke (im wahrsten Sinn des Wortes). Ist es geopfert? Wem ist es geopfert? Und warum? Rasant geht es weiter.
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scur
Idee, Choreografie & Inszenierung, Bühnenbild: Mona May subsTANZ: Elisabeth Cartellieri, Johannes Lerch, Mona May, Robert Rauch, Eva Stoisser Komposition & Sound: Thomas Bergner
Als wir begannen an - scure - zu arbeiten, standen wir vor einem Thema, dem man lieber ausweichend begegnet als sich ihm auszuliefern. Wer konfrontiert sich schon gerne mit der Frage: "Was ist das Böse in uns, wie kann es entstehen und woher kommt es?" Bald waren wir uns aber einig, dass eine mögliche Wurzel des Üblen, Verdrängten, uns Bedrückenden in dem Ausgeliefertsein eines Erziehungssystem begründet ist, das uns verweigert, uns als das anzunehmen, was wir sind: Einzigartige menschliche Wesen mit vielfältigsten Anlagen, die nicht "funktionieren" wollen, sondern sich entfalten wollen. | |

MAHNMAHL
Idee, Text, Raum & Inszenierung: Mona May AkteurInnen: Alexander Mitterer, Christine Scherzer, Martin Horn, Nadja Brachvogel, Julia Schwarz, Klaus Seewald, Chor & WalzertänzerInnen: Elisabeth Cartellieri, Johannes Lerch, Rupert Pessl, Fritz Reinbacher, Rositta Repp, Eva Stoisser Sängerin: Sabine Krois , Komposition: Michael Merkusch, Sabine Krois Überarbeitung Chor & Walzertakte nach Bethofen, Lichtdesign: Thomas Bergner
Das MAHNMAHL ist eine texttheatrale, interaktive Inszenierung zum Thema Dekandenz und Gesellschaft. Am Tisch der großen Gaben und der menschlichen Mitbringsel, von Geschlecht zu Geschlecht weitergereicht ... sitzen die Gäste, das Publikum mit den AkteurInnen an einer festlich gedeckten Tafel ... an einem Tisch vereint. Wein wir kredenzt. Es wird monologisiert und dialogisiert. "Schmeckt er süß, der Wein?" Ein zelebrierter Trinkspruch unterbricht die Monologe und Dialoge und leitet jeweils enen Themenwechsel ein.
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| 12/05 Still Still... wird´s später - QEMPAS das Stück wurde eigens für die Weihnachtszeit konzipiert und bietet eine ganz besondere Unterhaltung – von besinnlich bis schräg, mit einer ordentlichen Prise (selbst-)Ironie.
5 frauen, die eine hochwertige und unkonventionelle a-cappella-show präsentieren …ein bunt gemischtes, anspruchsvolles repertoire ausgewählter lieder rund um weihnachten …mehr als ein reiner gesangsabend: lieder, gedichte und theatralische sequenzen ergeben ein mitreißendes und völlig neuartiges programm ob altbekannte lieder oder eingenkompositionen - die besonderen arrangements lassen aufhorchen und laden zum mitswingen ein. lassen sie sich überraschen, wie originell weihnachtslieder präsentiert werden können. …spritzig, berührend und umwerfend charmant.
Hoffentlich Weihnachten 2006 wieder im Tanz und Theaterzentrum zu sehen | |

| 12/05 Tevango
Eva Jimenez: Alto + Soprano Saxophon Gerhard Burger: Akkordeon Anton Radl: Gitarre Gunter Jammernegg: Bass Benny Hrdina: Schlagzeug
Wir spielen Tango Nuevo und Latin Music, Musettes und Balladen - Schwungvolles und Verträumtes, Heiteres und Spannendes - melodische Stücke in Richtung Jazz, mit Improvisationen.
Tevango widmet sich hauptsächlich Stücke von Richard Galliano, Astor Piazzolla, Klaus Paier, Eigenkompositionen von Eva Jiménez und Gunter Jammernegg. Ergänzt wird zusätzlich durch Latin Standards, großteils von A.C. Jobim. Ein vielfältiges und musikalisch spannendes Programm geboten welches neben leichten Klängen und altbekannter Rhytmik den Zuhörer manchmal überaschend aus seiner Verträumtheit aufschreckt und fordert. | |


| 12/05 Free Jam Session 2005
Eine (v. engl. „improvisieren“ und „Veranstaltung“) ist ein zwangloses Zusammenspiel von Jazz- Blues- oder Rock-Musikern, die nicht üblicherweise in einer Band zusammenspielen. Auf Jazz-Jamsessions werden meist Stücke gespielt, deren harmonisches Schema und Melodie allen Mitmusikern bekannt ist (sogenannte Standards). Normalerweise wird die Rhythmusgruppe für die Session im Vorhinein zusammengestellt, damit den hinzukommenden Solisten eine solide rhythmische und harmonische Basis geliefert werden kann.
Zur ersten freien Jam Session im TTZ wurden befreundete Musiker aus den genres Blues Jazz Rock Folk und anderen Stilrichtungen eingeladen. In Zukunft sollen solche freien Abende noch des öfteren stattfinde. | |


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